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Kontakt
Gerne kannst du deine Fragen rund um das Thema Ausbildung im Tourismus an Natalie Goern senden.
Du erreichst sie unter
E-Mail: info@touristik-azubi.de
Blog von Toni Touri
Auszubildender Toni Touri bloggt ab sofort auf http://tonitouri.blog.de über seiner Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann.
Tipps zum Vorstellungsgespräch
Hier erhältst du Informationen
- zur Vorbereitung
- zur Kleidung und zum Erscheinungsbild
- zu Unterlagen
- zur Anreise und
- zum Ablauf des Gesprächs.
Du hast eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bekommen? Herzlichen Glückwunsch! Das ist ein erster wichtiger Schritt in dein künftiges Berufsleben.
Bereite dich gut auf dass Gespräch vor, damit du das Unternehmen überzeugst, das du der Richtige oder die Richtige für den Ausbildungsplatz bist. Die Chance zu einem Bewerbungsgespräch bekommen nicht alle Bewerber!
In dem Vorstellungsgespräch erhältst du die Möglichkeit dich persönlich vorzustellen. Bei einer schriftlichen Einladung solltest du dich umgehend telefonisch für die Einladung bedanken und den Termin bestätigen. Nur so ist sichergestellt, dass keine Missverständnisse entstehen. Außerdem zeigst du damit deine Sorgfalt und vermittelst einen guten Eindruck.
Dem Vorstellungsgespräch solltest du gegenüber allen anderen Terminen die höchste Priorität einräumen. Dennoch kann es sein, dass du diesen Termin gegebenenfalls nicht wahrnehmen kannst. Dann vereinbare umgehend einen neuen Termin. Achte aber darauf, dass es eine Ausnahme bleibt und du den Termin auf gar keinen Fall mehrmals verlegst.
Vorbereitung
Grundsätzlich dient das Vorstellungsgespräch dazu, dass beide Seiten sich kennenlernen, um zu prüfen, ob eine Zusammenarbeit denkbar ist. Daher mach dir vorher Gedanken, welche Informationen du gerne von deinem möglichen Ausbildungsunternehmen noch hättest und stell in dem Gespräch konkrete Fragen.
Auf folgende Aspekte solltest du achten:
- Das Unternehmen möchte dich persönlich kennenlernen und prüfen, ob du als Persönlichkeit in das Unternehmen passt und dich gut integrieren könntest.
- Deine Aussagen aus deiner Bewerbung werden aufgegriffen und mit dir besprochen. Lies dir vorher noch mal genau durch, was du geschrieben hast.
- Dein Gesprächspartner möchte einen umfassenden Eindruck von dir erhalten und wird dir viele Fragen zu deinen Eigenschaften und deiner Leistungsbereitschaft stellen.
- Versuch nicht auswendig gelernte Texte darzubieten, sondern sei natürlich und ehrlich. Bereite dich aber auch auf gewisse Standardfragen vor, wie zum Beispiel: Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden? Welche Fächer haben dir in der Schule am meisten Spaß gemacht? Wie sieht es mit deinen Sprach-, Mathe- und Geografiekenntnissen aus? Was zeichnet dich aus? Wo liegen deine Stärken und Schwächen? Was sind deine Ziele?
- Du solltest in der Lage sein, über deinen bisherigen Werdegang schlüssig zu berichten und auf Nachfragen des Gesprächspartners überzeugende Antworten zu geben. Solltest du sogenannte Lücken im Lebenslauf haben, musst du diese gut begründen können.
- Dein Gesprächspartner weiß, dass es für dich eine ungewohnte Situation ist, deshalb versuch so natürlich wie möglich zu wirken und sei einfach du selbst. Dein Gesprächspartner merkt schnell, wenn du dich verstellst.
- Denk daran, dass auch du prüfst, ob du dir vorstellen kannst, deine Ausbildung in dem Unternehmen abzuschließen.
Die beste Vorbereitung für dein Vorstellungsgespräch ist die praktische Übung. Daher solltest du diese Situation (Selbstpräsentation, Fragerunde) üben, indem du dir jemanden suchst, mit dem du die Gesprächssituation durchspielst. Dies gibt dir Sicherheit und hilft dir mögliche Schwächen zu erkennen und zu beseitigen.
Auch du wirst die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen. Daher überlege dir genau, was du noch wissen möchtest. Zum einen belegt dies dein Interesse am Unternehmen, zum anderen kannst du so wichtige Informationen zur künftigen Tätigkeit, dem Arbeitgeber und dem Arbeitsumfeld sammeln. Sollten deine Fragen während des Gesprächs beantwortet werden, kannst du dies in einer kleinen Gesprächszusammenfassung erwähnen.
Kleidung und äußeres Erscheingsbild
Versuche deinem eigenen Stil treu zu bleiben, damit du dich wohlfühlst und dich nicht verkleidet fühlst. Jedoch gibt es ein paar Regeln, die du beachten solltest.
- Du wirst künftig mit vielen Kunden und Partnern im Kontakt stehen, sodass "seriöse" und "klassische" Kleidung ein Muss ist.
- Es gilt der Grundsatz: Lieber zu konservativ als zu leger gekleidet sein.
- Weibliche Bewerber müssen darauf achten, dass die körperlichen Vorzüge nicht zu sehr betont werden. Verzichte also beispielsweise auf ein Trägertop oder einen Minirock. Auch außergewöhnliche Frisuren, übermäßiger Schmuck, Tätowierungen, Piercings oder bunte Kleidung sind ebenfalls tabu.
- Selbstverständlich gilt für alle eine tadellose Körperpflege. D.h. kein Drei-Tage-Bart, kein Schweiß- oder Mundgeruch usw. Als Raucher solltest du vor dem Gespräch keine Zigarette rauchen, deine Gesprächspartner riechen dies an deiner Kleidung und können dies negativ empfinden.
- Wirf auch einen Blick auf deine Fingernägel und Schuhe. Auch diese sollten tadellos gepflegt sein.
Unterlagen
Damit du für dein Vorstellungsgespräch gut vorbereitet bist, solltest du folgende Unterlagen dabei haben:
- Deine Einladung,
- die Stellenanzeige,
- die Telefonnummer deines Ansprechpartners,
- Notizblock und Stift sowie
- eine Liste mit Fragen an das Unternehmen.
Anreise
Eines der wichtigsten Aspekte beim Vorstellungsgespräch ist das pünktliche Erscheinen. Daher solltest du rechtzeitig losfahren, um Verzögerungen abzufangen. Auch wenn Verkehrsstaus, verspätete öffentliche Verkehrsmittel, weite Wege auf dem Firmengelände usw. nicht durch dich verschuldet sind, musst du davon ausgehen, dass sich dadurch deine Wegzeit verlängert.
Plane ein rechtzeitiges Eintreffen (ca. 15 Minuten vorher) bei dem Unternehmen ein, um nicht abgehetzt beim Gespräch zu erscheinen.
Solltest du merken, dass du trotz aller Sorgfalt nicht pünktlich sein wirst, musst du deinen Gesprächspartner umgehend per Telefon informieren.
Bei auswärtigen Vorstellungsgesprächen solltest du prüfen, ob eine Anreise am Tag vorher sinnvoller ist. Du bist entspannter und brauchst dir keine Sorgen über die lange zu Anreise machen.
Ablauf des Vorstellungsgesprächs
Folgende Aspekte sind beim Vorstellungsgespräch wichtig:
- Nachdem du hereingebeten wirst ,stellst du dich deutlich mit Vor- und Nachnamen vor. Erwidere den Begrüßungshandschlag des Gastgebers und nimm erst Platz, nachdem du dazu aufgefordert worden bist. Solltest du Namen von deinen Gesprächspartnern nicht verstanden haben, solltest du unbedingt nachfragen. Sprich die Person im Gesprächsverlauf hin und wieder mit Namen an.
- Während des Gesprächs höre aktiv zu und unterbreche den Gesprächspartner nicht. Grundsätzlich wirst du die überwiegende Zeit das Wort haben, allerdings solltest du das Gespräch nicht an dich reißen. Lass dich nicht verunsichern, wenn deine Gesprächspartner selbst viel erzählen. Achte aber darauf, dass du alles verstehst und frag ansonsten lieber nach. Das ist besser, als aneinander vorbeizureden oder missverstanden zu werden.
- Deine Aussprache sollte deutlich sein und keine umgangssprachlichen Wörter beinhalten, jedoch muss du dich auch damit identifizieren. Verwende nur Begriffe, die du auch kennst.
- Deine Körpersprache ist ebenfalls wichtig. Verschränkte Arme, gemütliches hHnsetzen oder mit dem Stuhl zu kippeln ist tabu. Sei selbstbewusst und sitze mit Körperspannung, sodass du dir auch jederzeit Notizen machen kannst.
- Versuche deine Nervosität nicht nach außen zu zeigen. Das heißt, wenn deine Hände unruhig sind, halte einen Stift in der Hand.
- Denk auch daran, dass Blickkontakt mit dem Gesprächspartner eine hohe Bedeutung hat. Dabei solltest du ein Starren unbedingt vermeiden. Bei mehreren Gesprächsteilnehmern solltest du darauf achten, im Verlauf des Gesprächs alle Beteiligten hin und wieder anzublicken.
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